|
Ausbau von der Windkraftwerk JUVENT, 2009-2010
Die von der sol-E Suisse AG, der Tochtergesellschaft für erneuerbare Energien der BKW FMB Energie AG, geführte JUVENT SA hat den Ausbau des grössten Windkraftwerks der Schweiz begonnen. Mit der Errichtung von acht zusätzlichen topmodernen Grossturbinen in den Gemeinden Saint-Imier, Courtelary, Villeret und Cormoret soll die Jahresproduktion des bestehenden Kraftwerks ab Herbst 2010 vervierfacht werden. Diese spektakulären Arbeiten kosten insgesamt 52 Millionen CHF und dauern von August 2009 bis Oktober 2010.
Sie können dieses gigantische Bauvorhaben hier mitverfolgen. Und wenn Sie regelmässig den Newsletter erhalten möchten, können Sie ihn hier abonnieren!
|
|
Datum: Aufsteigend sortieren
|
| |
18.08.2010
Lieferung Trafos und Reparatur Rotorblatt E16
Am Donnerstag wurden die 2 Trafos geliefert, die für die Inbetriebnahme der Unterstation Mont Soleil sehr wichtig sind. Ohne diese Trafos können nämlich auch die Windturbinen nicht in Betrieb genommen werden.
Ab dem 28. August 2010 werden die Turbinen sukzessive in Betrieb genommen so dass sich die ersten neuen Turbinen für die Eröffnungsfeier drehen werden, so Petrus will.
Beim Transport sind an den Rotorblättern Schäden aufgetreten, die zum Teil mit dem Hublifter an Ort repariert werden konnten. Bei der E16 musste jedoch ein Blatt demontiert und am Boden repariert werden. Die Servicemonteure von Vestas haben uns mitgeteilt, dass sie bei den Turbinen 7 und 8 Risse an den Rotorblättern gesehen hätten. Deshalb wurde der auf Platz vorhandene Hublifter auf den Mont Soleil und die Vacherie de Sonvilier gezügelt, wo tatsächlich Blitzeinschläge an den Rotorblättern festgestellt wurden.
|
| |
05.08.2010
Die Montage der E9 stand ganz im Zeichen von Sturm, Nebel und Regen
Dass die Montage der E9 von der Logistik her gesehen eine Herausforderung würde, haben wir zwar realisiert, aber es wurde dann doch noch beinahe knapp.
Die Knacknuss waren die obersten Kurven bei der von Norden her führenden Passstrasse auf den Mont-Soleil.
Wir haben diese Kurven mehrmals ausgemessen und die Strasse mit Stahlblechen örtlich um 3 Meter verbreitert.
Trotzdem hatte der Konvoi mit den 45 Meter langen Rotorblättern einige Mühe, bis er auf der Passhöhe eintraf.
Am Mitwochnachmittag wurden dann schon die ersten 2 Turmsegmente montiert, damit bis am Donnerstagabend die E9 fertig erstellt werden konnte und die deutschen Monteure einen längeren Heimurlaub antreten konnten.
Das Wetter machte uns jedoch mit Sturm, Regen und Wind beinahe einen Strich durch die Rechnung. Monteure, Zuschauer und Presseleute waren durchnässt, als um 20.00 Uhr die letzte Chance für den Aufzug des letzten Rotorblattes genutzt wurde. Die 8 Turbinen sind jetzt montiert und es wird nun der elektrische Ausbau der ganzen Anlage in Angriff genommen.
|
| |
27.07.2010
Petrus hat gezeigt, dass er auch anders kann!
Vom guten Wetter verwöhnt, hat uns der Wetterwechsel am letzten Freitag gezeigt, dass die Bauarbeiten doch stark von den Witterungsverhältnissen abhängig sind und bei schlechtem Wetter nicht montiert werden kann.
Die vielen angemeldeten Besuchergruppen waren enttäuscht, dass am Freitag wegen Nebel, Sturm und Regen, erst am Nachmittag zwei Rotorblätter aufgezogen werden konnten.
Der Sturm am späteren Nachmittag hat beinahe die Festwirtschaft weggeblasen, so dass um 17.30 Abbruch der Arbeiten beschlossen wurde. Die Monteure mussten sich wohl oder übel zähneknirschend auf einen Samstageinsatz vorbereiten. Petrus war aber plötzlich doch noch einsichtig: Er stellte Nebel, Regen und Sturm ein, so dass das dritte Rotorblatt um 18.15 doch noch montiert werden konnte.
Die Kranmonteure begannen danach sofort, den Kran zu demontieren. Er wird für die Arbeiten der nächsten Woche auf den Mont Soleil verschoben, da soll morgen, (den 28. Juli) die Montage der E9 in Angriff genommen werden.
|
| |
21.07.2010
Mit Kolossus zur Windturbine E 10
Die Montage der Windturbine 10 ist für morgen und Freitag vorgesehen, wenn es die Wetterbedingungen erlauben. Auf unserer Internetseite können sie die bebilderte Reise des "Kolossus"-Krans mitverfolgen sowie sich die verschiedenen Montage - Demontagearbeiten auf den Fotos anschauen.
Für die Transporte zwischen der E14 bis zu der E11 mussten nur die Gitterauslegerstücke demontiert werden. Für den Transport zu der E12, musste der Kolossus hingegen so demontiert werden, dass über die von der Polizei gesperrten Kantonsstrasse der Pass überquert werden konnte. Deshalb mussten Fahrwerk ca. 100 to und Hydraulikzylinder ca. 85 to getrennt transportiert werden.
Auf einem flachen Stück auf der Zufahrt zu der E12 wurde der Kolossus mit Hilfe einer mobilen Hydraulikanlage wieder zusammen gestellt und auf dem Montageplatz auf die nötigen 117 Meter Hubhöhe verlängert.
Wegen den Gewitter-und Sturmwarnungen musste der Hydraulikzylinder mehrmals
eingezogen werden, damit die Gesamthöhe des Hydraulikkranes kleiner wurde.
Weil die Anfahrtswege länger und keine Kreuzungsmöglichkeiten vorhanden waren, ging die Montage der E12 nicht mehr so rassig über die Bühne.
|
| |