JUVENT SA hat Bauarbeiten für acht neue Windturbinen

30.07.2010 08:00

Vervierfachung der Stromproduktion des grössten Windparks der Schweizion

 

Die JUVENT SA beginnt heute, das seit 1996 im Berner Jura bestehende grösste schweizerische Windkraftwerk – unter Führung der sol-E Suisse AG, Tochter-gesellschaft der BKW FMB Energie AG (BKW) – im Einklang mit Bevölkerung und Landschaft auf die vierfache Jahresproduktion auszubauen. Die spektakulären, mit dem weltstärksten Teleskopmobilkran ausgeführten Montagearbeiten für das gut 50 Mio. Franken teure Ausbauprojekt werden rund zwei Monate dauern. Für die zahlreich erwarteten Besucher werden gesicherte und von fachkundigen Führern betreute Beobachtungsplattformen eingerichtet, die ab der Bushaltestelle Mont-Crosin oder ab dem ausgeschilderten Besucherparkplatz auf Mont-Crosin mit unentgeltlichem Shuttle-Service erreichbar sind. Dank der Verdoppelung der Anzahl Windturbinen auf sechzehn können Interessierte ab nächstem Jahr wieder vom – heute ausverkauften – JUVENT-Windstrom kaufen.

 

Die JUVENT SA hat das Windkraftwerk entsprechend der seit 15 Jahren kontinuier-lich gestiegenen Nachfrage der mittlerweile über 5'000 Kunden, darunter vorab auch der POST als erste Schweizer Windstrom-Grosskundin, schrittweise von drei auf acht Windturbinen ausgebaut. Diese von den JUVENT-Partnern BKW, IWB Basel, AEW Aarau, Groupe E Freiburg und SEG St. Imier mit regelmässigen Betriebs-Infor-mationen betreuten Kunden zeichnen sich durch eine hohe Treue aus. Dank dem Ausbau des Kraftwerks können ab dem nächsten Jahr auch die wartenden zu-sätzlichen Kaufsinteressenten zu attraktiven Konditionen bedient werden.

 

Dem Ausbau mit den acht weiteren modernen Grossturbinen zur Vervierfachung der Jahresstromproduktion von rund 10 auf gut 40 Mio. Kilowattstunden geht eine neun-jährige Planungs- und Bewilligungsphase voraus, mit gegen 30 beteiligten Behörden- und Amtsstellen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene. So wurde dabei unter Einbezug von Bevölkerung, Behörden und Umweltorganisationen der erste regionale Windenergierichtplan der Schweiz erarbeitet. Mit der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und den zuständigen Bundesämtern wurde eine neuartige Methode zur Beurteilung der Landschaftsaspekte entwickelt. Die erforderlichen Zonenplan-Anpassungen in den vier Gemeinden Cormoret, Courtelary, St. Imier und Villeret wurden praktisch einstimmig gutgeheissen.

Die im Berner Jura stark verankerte JUVENT SA hat seit 1995 nicht nur einzelne Grundeigenümer und Gemeinden am Nutzen des Windkraftwerks partizipieren las-sen, sondern die ganze Region. Allein die Wertschöpfung aus dem sanften Touris-mus für die jährlich rund 50'000 Besucher beträgt über diese Zeit gut 15 Mio. Franken mit erheblichen regionalen Beschäftigungseffekten. Darüber hinaus hat das regionale Gewerbe Leistungen von über 20 Mio. Franken für die JUVENT SA erbracht.

 

Täglich nachgeführte Informationen zum Montage-Ablauf unter www.juvent.ch.

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