JUVENT prüft Steuerungs-Systeme

10.07.2012 12:08

Nächtliche Beleuchtungen der Windturbinen

 

Die JUVENT SA wird unter Einbezug des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) technische Massnahmen zur Steuerung der lokal teils als störend empfundenen, der Flugsicherheit dienenden nächtlichen Beleuchtungen der Windturbinen prüfen. Sie nimmt damit Anliegen der Gemeinde Mont-Tramelan auf, wie sie vor einem guten halben Jahr mit den Verantwortlichen vor Ort besprochen wurden.

 

 

Bei der Beleuchtung von Windturbinen bestehen in Europa noch keine erprobten technischen Massnahmen, wie die nächtlichen Positionslichter ohne Gefährdung der Flugsicherheit gesteuert werden können. Eine Evaluation des BAZL hat gezeigt, dass es erst Versuche gibt, wie die Lichtemissionen minimiert werden können. Es geht um Systemtechniken, welche die Lichtintensität in Abhängigkeit von der Sichtweite in der Umgebung des Windkraftwerkes steuern. Je besser die Sicht, desto geringer fällt die vom System automatisch eingestellte Lichtstärke aus. Eine weitere Variante zur Steuerung der Lichter bildet der Einsatz von Radar. Bei diesem System beginnen die Lampen erst zu leuchten, wenn sich ein Luftfahrzeug der Windkraftanlage nähert.

 

Die JUVENT wird nun unter Einbezug des BAZL prüfen, ob eines dieser Systeme die geltenden strengen gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen vermag und ob es auf dem Höhenzug zwischen Mont-Crosin und Mont-Soleil mit der geforderten Zuverlässigkeit zum Einsatz gebracht werden kann. Die technische Zuverlässigkeit muss einwandfrei gewährleistet sein, da sonst die Sicherheit des Flugverkehrs tangiert sein könnte.

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